Buten und Binnen Schriftzug aus Bremen, Kanzlei Mahlstedt und Partner

Aktuelles

Lehrtätigkeit an der Hochschule Bremen (HSB)

Rechtsanwalt Dr. Matthias Martens hat zum Sommersemester 2017 einen Lehrauftrag an der Hochschule Bremen (HSB) übernommen. Er hält dort in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften zu dem Studiengang „Angewandte Wirtschaftssprachen und Internationale Unternehmensführung...

03.03.2016 | Geht ein Koffer auf Reisen…

Nach dem Urteil des Amtsgerichts München vom 08.12.2015 (Az. 283 C 5956/15) trifft den Anbieter von Busreisen eine Obhutspflicht für das im Gepäckraum beförderte Gepäck der Reisegäste.

Wenn ein Gepäckstück während eines Zwischenstopps abhandenkommt, ist der Anbieter der Busreise in der Regel für den Verlust zum Schadenersatz verpflichtet.

15.01.2016 | Handschriftliches Testament auf Zetteln kann unwirksam sein

Das Oberlandesgericht Hamm hat in einer neuen Entscheidung vom 27.11.2015 deutlich gemacht, wie wichtig es ist, ein Testament sorgfältig zu erstellen. Es muss nicht nur bestimmte inhaltliche sondern auch äußerliche Bedingungen erfüllen, um als wirksam anerkannt zu werden.

Im Streitfall hatte der Erblasser seinen letzten Willen nicht auf einem einzigen sondern auf zwei Papieren niedergeschrieben und diese zudem ungewöhnlich verwahrt. Das Gericht hat diese Umstände zusammenfassend so gewürdigt, dass kein wirksames Testament vorliegt, weil Zweifel an einem ernstlichen Testierwillen bestehen.

04.11.2015 | Kündigungsgründe im Arbeitsrecht nicht austauschbar

Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat in einer Entscheidung vom 24.06.2015 darauf hingewiesen, dass in einem Kündigungsschutzprozess Kündigungsgründe nicht einfach ausgewechselt werden können, wenn die Kündigung dadurch einen völlig anderen Charakter erhält. Grundsätzlich können Kündigungsgründe nachgeschoben werden, jedoch nicht durch völlig andere ersetzt werden.

27.08.2015 | Änderung des Erbrechts für Todesfälle ab dem 17. August 2015

Mit Wirkung vom 17. August 2015 ist die Europäische Erbrechtsverordnung in Kraft getreten, die für die meisten Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gilt. Sie regelt für alle Todesfälle mit grenzüberschreitendem Bezug, bei denen also Staatsangehörigkeit, Wohnsitz und Nachlasswerte zu verschiedenen Ländern gehören, welches Recht auf den Erbfall anzuwenden ist.